Die
Sektion Judo beinhaltet die wohl praxisorientierteste Form
der Sportausübung für den Beruf eines(r) Polizeibeamten/in. Dies
deshalb, weil die Kenntnisse aus diesem Sport wohl am häufigsten im
Polizeialltag zur Anwendung kommen.
Judo
versteht sich jedoch nicht als Kampf-, sondern als
Verteidigungssportart. Das Ziel ist in erster Linie die Abwehr eines
körperlichen Angriffs, und dient erst in weiterer Folge dazu, den
Angreifer zu überwältigen. Dazu sind spezielle Halte- und
Klammergriffe notwendig, die in regelmäßigen Trainingseinheiten
geübt werden müssen.
Die
Sektion Judo im GSV Vorarlberg wird seit über 20 Jahren von
Josef Klotz angeführt. Er ist begeisterter
Judo-Sportlehrer (1. Dan) und Selbstverteidigungslehrer.
Unter seiner Leitung war er für die Ausrichtung von drei
Bundesmeisterschaften in Vorarlberg verantwortlich und führte diese
mit großem Einsatz und zur Freude aller Judo-Sportler Österreichs
durch.
"Alt-Judokas" Nicht
zu vergessen sind die Judosportler der ersten Stunden in den Sektion
Judo. Siegi Ellensohn, Egon Lorünser, Manfred Spieler, Fritz Klinger
und Hanno Klocker (gest. 1995) trugen jahrelang bei den Landes- und
Bundesmeisterschaften zum Ansehen der GSVV und des Judosports bei.