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Hier sein Bericht darüber, wie es ihm sportlich ergangen ist und was für Eindrücke er gewonnen hat.
"Am 02. Juli 2006 wollte ich mir selbst einen großen Traum erfüllen und beim Langdistanztriathlon im fränkischen Roth erstmals unter 10 Stunden finishen. Wie berichtet hatte ich wirklich gut auf die Herausforderungen von 3,8km schwimmen, 180km Rad fahren und 42km laufen trainiert.
Heuer waren an diesem Wettkampf 2600 Einzelstarter und 1400 Staffelstarter am Start, damit war Roth wieder einmal der weltgrößte Triathlon der Langdistanz. Dazu kamen 4000 freiwillige Helfer und ca 130.000 Zuschauer, die den ganzen Landkreis Roth in einen Hexenkessel verwandelten.
Alles lief auch während des ganzen Trainings und den Testwettkämpfen wirklich bestens, auch Sonntagmorgen vor dem Start um 07.00 Uhr fühlte ich mich topfit und ausgeschlafen. Ich war heuer so ausgeglichen, dass ich sogar schlafen konnte obwohl meine Tochter im Hotelzimmer am Vorabend noch das Fußballmatch Brasilien gegen Portugal im Fernseher ansah.
Aufgrund der großen Starterzahl starten in Roth immer Starterwellen mit je 500 Triathleten gleichzeitig. Nachdem um 07.00 Uhr der Startschuss für meine Startgruppe gefallen war, ging`s auch für mich gleich richtig zur Sache.
Zuerst musste ich mich gegen langsamere Schwimmer durchprügeln, um anschließend selber von den schnelleren durchgeknetet zu werden. Zudem bekam ich aus für mich unerklärlichen Gründen noch Krämpfe im Oberschenkel, die mich über die ganzen 3800m lang begleiten sollten.
Nachdem ich dem Wasser des Rhein-Main-Donau Kanals entkommen war, begann meine Odyssee in der Wechselzone zum Radfahren. Krämpfe beim Ablegen des Neoprenanzuges, dann Startnummer vergessen anzuziehen, Suche des Kleiderbeutels im Laderaum eines Lkws und ab auf die Radstrecke.
Eigentlich lief es auf der 2 mal zu fahrenden 90km langen Radrunde ganz gut, nicht so toll waren die ständigen Krämpfe in den Beinen, der brutale Wind auf der Strecke und der Umstand, dass ich bei km 50 bereits Magenprobleme bekam und Nichts mehr essen konnte. Trotzdem konnte ich den Solarer-Berg mit seiner Länge von 500m und einer Steigung von 12 Prozent im Jubel der 40.000 Zuseher sogar im großen Kettenblatt hochfahren. Wer dieses "Alp d`Huez" –feeling einmal hatte, der kommt immer wieder nach Roth zurück.
Nach dem eher zähen Wechsel vom Rad auf die Marathonstrecke zeigten sich natürlich sofort die Folgen der Magenprobleme beim Rad fahren. Ich bekam schon nach kurzer Zeit starkes Seitenstechen und konnte nur noch in ganz kleinen Schlucken trinken, an "Benzin" für den Motor war gar nicht zu denken. Nach ca 4 km auf der Laufstrecke, bei 36 Grad entlang der Schotterwege des Rhein-Main-Donau Kanals, kam für mich der Punkt an dem es nur noch darum ging ins Ziel zu kommen und zu finishen.
Im Stile eines Wandermannes erreichte ich nach 11h glücklich das Ende meines persönlichen Jacobsweges im Ziel in Roth.
Glücklich ja wirklich, denn ich habe nicht aufgegeben, habe mich gequält bis nix mehr ging und nächstes Jahr versuche ich`s wieder, denn aufgegeben wird nur ein Brief bei der Post, sonst nix.
Ergebnis:
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Link: Tri Challenge Roth |
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Bertram KIELN |
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Startnummer: |
1058 |
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Nationalität: |
AUT |
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Verein: |
PSVV / TRI TEAM BLUDENZ |
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Altersklasse: |
M35 |
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Gesamtplatz: |
643 ( 3856 Starter ) |
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Platz (AK): |
182 ( 1115 AK-Starter ) |
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Schwimm: |
01:11:43 |
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1. Wechsel: |
00:05:34 |
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Rad: |
05:20:19 |
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2. Wechsel: |
00:02:33 |
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Lauf: |
04:21:37 |
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Gesamt: |
11:01:49 |
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